Antisemitismus im digitalen Raum. Codes erkennen und einordnen
Fortbildung
Dienstag, 25.02.2027, 10:00-15:00 Uhr
Geschichtsort Villa ten Hompel
Referent:innen
Tabea Böker und Victor Tschiskale, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V.
Zielgruppe
Angesprochen sind ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter:innen von Gedenkstätten, die an dem Projekt "gestern, heute, immer - 17 Gedenkstätten gestalten Zukunft" teilnehmen.
Konditionen
Anmeldung erforderlich bis zum 22. Februar 2027.
Die Zahl der Teilnehmer:innen ist begrenzt.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Nach Abschluss der Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.
Beschreibung
Wie erkenne ich Antisemitismus im Netz? Welche Dynamiken zeichnen ihn aus? Welche Rolle kommt Gedenkstätten im digitalen Raum zu?
Viele antisemitische Vorfälle ereignen sich im Internet – ob in Kommentarspalten, Chats, Tweets, Memes oder Videos. Häufig verschleiert durch wechselnde Codes und Bildsprache, sind antisemitische Inhalte nicht immer auf den ersten Blick erkennbar.
Die Fortbildung vermittelt Grundlagen zu historischem und gegenwärtigem Antisemitismus und nimmt insbesondere das Internet und die sozialen Medien in den Blick. Anhand praxisnaher Beispiele lernen die Teilnehmer:innen, antisemitische Inhalte zu erkennen und einzuordnen. Ausgehend von den Erfahrungen und Fragen der Teilnehmer:innen entwickeln sie Handlungsstrategien im Umgang mit Online-Antisemitismus und reflektieren die Rolle von Gedenkstätten im digitalen Raum. Die Teilnehmen:innen erweitern ihre Handlungskompetenzen für den Umgang mit Online-Antisemitismus in der Gedenkstättenarbeit.
Nach der Fortbildung besteht die Möglichkeit, den Geschichtsort Villa ten Hompel zu besichtigen.
Ort
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring
48145 Münster
Über die Referent:innen
Tabea Böker arbeitet als Bildungsreferentin bei der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA). Victor Tschiskale ist dort Mitarbeiter im Kooperationsverbund gegen Antisemitismus (KOVA).