Israelbezogener Antisemitismus. Erscheinungsformen und Herausforderungen
Fortbildung
Montag, 23.11.2026, 15:00-18:00 Uhr
Zoom
Referent:innen
Tabea Böker und Victor Tschiskale, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V.
Zielgruppe
Angesprochen sind ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter:innen von Gedenkstätten, die an dem Projekt "gestern, heute, immer - 17 Gedenkstätten gestalten Zukunft" teilnehmen.
Konditionen
Anmeldung erforderlich bis zum 18. November 2026.
Die Zahl der Teilnehmer:innen ist begrenzt.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Nach Abschluss der Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.
Beschreibung
Israelbezogener Antisemitismus ist weit verbreitet. Vorfälle ereignen sich auf der Straße, in Hochschulen, im Netz oder auch in Gedenkstätten. Doch wie lässt er sich erkennen? Wo endet Kritik und wo beginnt Antisemitismus? Welche Auswirkungen hat das für die Arbeit von Gedenkstätten?
Die Fortbildung vermittelt Grundlagen zu Geschichte, Erscheinungsformen und aktuellen Debatten des israelbezogenen Antisemitismus. Anhand praxisnaher Beispiele lernen die Teilnehmer:innen, antisemitische Äußerungen zu erkennen und einzuordnen. Erfahrungen, Unsicherheiten und Herausforderungen aus der Gedenkstättenpraxis bilden die Grundlage für den Austausch und die Entwicklung konkreter Handlungsstrategien, z.B. für Vermittlungssituationen.
Darüber hinaus wird die Rolle von Gedenkstätten im gesellschaftlichen und politischen Diskurs über Israel reflektiert: Welche Erwartungen werden an sie herangetragen, wie gehen sie damit um und wo liegen ihre Grenzen? Die Teilnehmer:innen erweitern ihre Handlungskompetenzen im Umgang mit israelbezogenem Antisemitismus in der Gedenkstättenarbeit.
Ort
Zoom
Den Link erhalten die Teilnehmer:innen eine Woche vor der Veranstaltung.
Über die Referent:innen
Tabea Böker arbeitet als Bildungsreferentin bei der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA). Victor Tschiskale ist dort Mitarbeiter im Kooperationsverbund gegen Antisemitismus (KOVA).